Krankengymnastik (allgemein)

Krankengymnastik wird in Deutschland von PhysiotherapeutInnen ausgeübt.
Die Krankengymnastik umfasst eine Vielzahl einzelner therapeutischer Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung von Kraft, Ausdauer und Koordination. Auch die Verbesserung von Kreislauffunktionen und die Linderung von Schmerzen sind Aufgaben in der Krankengymnastik.


Krankengymnastik wird bei Erkrankungen der Orthopädie, Neurologie, Inneren Medizin, Frauen- und Kinderheilkunde, aufgrund einer ärztlichen Verordnung eingesetzt.
Nachdem der/die PhysiotherapeutIn in einem Befund die Funktionsstörungen festgestellt hat, wird mit dem Patienten gemeinsam das Ziel der Behandlung festgelegt und aktive und passive Übungen und Maßnahmen zur Erreichung dieses Zieles durchgeführt. Auch werden Empfehlungen für eigene Übungen gegeben, die der Verbesserung der gestörten Funktionen dienen.

Krankengymnastik "Skoliosebehandlung nach Schroth"
Die dreidimensionale Skoliosebehandlung nach Schroth:

- wurde von Katharina Schroth zwischen 1910 und 1920 entwickelt und später von ihrer
  Tochter verfeinert.
- ist eine deformitätsspezifische Rückenschule, welche den skoliotischen Veränderungen
  entgegenwirkt.

Dies geschieht durch:

- aktive Haltungskorrektur von Wirbelsäule und Brustkorb unter Berücksichtigung aller
  vorhandenen Krümmungen
- Veränderungen des Haltungsgefühls durch selbständige Wiederholung der   Haltungskorrekturen
- Unterstützung der Haltungskorrektur durch die Korrektur-Atmung

Nachgewiesenermaßen vergrößert tägliches, intensives Training, besonders in der jugendlichen Wachstumszeit, ein für den Patienten optimales Haltungsbewusstsein.

 

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